Krömker Mineralölhandels GmbH
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Dezember 2019

Tipps, die helfen, umweltbewusster zu leben

Energie und CO2 sparen

Wenn die Temperaturen fallen und es Winter wird, verlagert sich das Leben langsam wieder nach drinnen und der Wunsch nach Gemütlichkeit und wohliger Wärme auf dem Sofa steigt. In der kälteren Jahreshälfte steigen entsprechend die Energiekosten der meisten Haushalte. Wie man diese Kosten und auch den immer stärker in den Fokus rückenden CO2-Fußabdruck reduzieren kann, zeigen die folgenden Tipps, die das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) zusammengestellt hat.

© IWO

Die Klassiker

Heizkörper nicht mit Vorhängen, Möbeln oder Verkleidungen verdecken – nur so kann eine optimale Wärmeausbreitung erreicht werden. In schlecht gedämmten Ecken kann eine wärmereflektierende Thermofolie Energieverluste mindern und die vom Heizkörper produzierte Wärme zurück in den Raum reflektieren.

Die richtige Temperatur für jeden Raum wählen: Jedes Grad Raumtemperatur, das die Heizung runtergeregelt werden kann, spart Energie. Daher sollte man genau überlegen, welche die eigene Wohlfühltemperatur in Bad, Wohn- und Schlafzimmer ist und gegebenenfalls einmal ausprobieren, ob es nicht auch mit ein oder zwei Grad weniger noch angenehm ist.

Richtig Lüften: Anstatt die Fenster „auf Kipp" zu stellen, besser immer für wenige Minuten komplett öffnen – am besten so, dass Durchzug entsteht – dabei die Heizkörper ausstellen. Das gilt vor allem für Bad und Küche, damit hier entstandener Wasserdampf schnell nach draußen abziehen kann. Zusätzlich Türen geschlossen halten, damit die Feuchtigkeit nicht in andere Räume entweicht.

Smarte Thermostate installieren, so kann die Temperatur nachts oder tagsüber, wenn alle Familienmitglieder außer Haus sind, heruntergefahren und automatisch programmiert oder per Smartphone-Steuerung wieder hochgeregelt werden.

Rechtzeitig modernisieren: Wenn ein Heizkessel schon länger als 20 Jahre seinen Dienst tut, sollten Eigentümer einen Austausch angehen, da die Heiztechnik in dieser Zeit deutlich effizienter geworden ist. So spart beispielsweise ein Brennwertkessel im Vergleich zu einem Standardkessel bis zu 30 Prozent Brennstoff ein. Zusätzlich lassen sich erneuerbare Energien einbinden und machen so eine moderne Hybridheizung aus der Anlage. Mehr dazu unter www.zukunftsheizen.de.

Beim Duschen lässt sich mit einem neuen Duschkopf mit Wassersparfunktion der Energieverbrauch ordentlich verringern. Bei einem Sparkopf wird Luft in den Wasserstrahl geprudelt und so werden bis zu 50 Prozent weniger Wasser verbraucht – und das ganz ohne Komfortverzicht.

Wer die klassischen Energiespartipps bereits kennt und vielleicht auch schon umsetzt, hat in letzter Zeit eventuell vermehrt vom „CO2-Fußabdruck" gelesen. Dieser beschreibt die Menge an CO2-Emissionen die jeder Einzelne von uns in einer bestimmten Zeit verursacht. Indikatoren für die eigene Klimabilanz sind Essgewohnheiten, Reisevorlieben und Alltagsverhalten. Die nachstehenden Tipps helfen dabei, den Fußabdruck klein zu halten.

 

Ein oft vermeidbares Problem: Plastik

Dass Plastik ein riesiges (Müll-)Problem ist, das sich mittlerweile von der Antarktis bis zum Mariannengraben erstreckt, wird derzeit überall diskutiert. Als Verbraucher kann man durch bewussteres Einkaufen helfen, die Flut an Müll einzudämmen: Liegen in der Gemüseabteilung die offenen Strauchtomaten neben den eingeschweißten, einfach zu der Variante ohne Umverpackung greifen, mehrfach verwendbare Obst- und Gemüsetaschen benutzen oder mindestens auf Papiertüten zurückgreifen. Eigene Vorratsdosen mitbringen und die Waren von der Theke direkt dort einfüllen lassen. Ausschließlich Einkauftaschen benutzen, die man mehrfach benutzen kann. Zusätzlich gibt es immer mehr „Unverpackt-Läden", die gezielt Verpackungen vermeiden und in denen man viele Lebensmittel direkt in sein eigenes Vorratsglas füllen lassen kann.

 

Es wird kalt draußen: Zeit, Kekse zu backen

Wenn die Tage wieder kürzer werden und draußen die Herbststürme am Fenster vorbeifegen, ist die Zeit gekommen, die ersten Kekse zu backen. Wer hierbei Pflanzenfett (kein Palmfett) statt Butter und dunkle statt heller Schokolade benutzt, die Nachhitze des Backofens nutzt und alle nicht benötigten Backbleche aus dem Ofen entfernt, hat auch schon wieder mehrere Kilogramm CO2 eingespart.

November 2019

Warmes Zuhause auf einen Klick

Smarte Thermostate regeln Temperaturen

Was gibt es im Winter Schöneres als ein warmes Zuhause? Leider bringt das warme Zuhause jedoch auch einen entsprechenden Energieverbrauch und Heizkosten mit sich. Das gilt besonders, wenn die Heizung die Räume unabhängig von der Nutzung rund um die Uhr immer gleich erwärmt. Auch, wenn alle den ganzen Tag außer Haus waren und sich erst abends wieder im Wohnzimmer versammeln. Doch es gibt Möglichkeiten, Verbrauch und Kosten zu mindern. Und das ohne ständig selbst an den Thermostaten drehen zu müssen. Zum Beispiel mit der smarten Variante der Heizungsregler.

© IWO

Smarte Thermostate regeln die Temperatur in Abwesenheit des Bewohners – entweder über eine App von Handy oder Tablet aus oder nach einem voreingestellten Programm. Wer immer zur gleichen Zeit nach Hause kommt, kann die programmierbaren Thermostate nutzen, um die Raumtemperaturen automatisch so rechtzeitig wieder hochfahren zu lassen, dass man sofort beim Eintreffen ein warmes Zuhause vorfindet. Nachts, und wenn tagsüber keiner zu Hause ist, wird die Temperatur automatisch heruntergeregelt. Das Programm kann meist individuell für jeden Wochentag am Thermostat selbst eingestellt werden.

Höhere Flexibilität bieten die Modelle, die sich über eine App steuern lassen. So kann von überall auf die Thermostate zugegriffen werden. Egal, ob aus dem Büro oder dem Urlaub – die Temperatur lässt sich ganz bequem herauf- oder herabsetzen. Und noch mehr: Die Thermostate schicken Nachrichten, wenn die Fenster geöffnet sind oder zum Beispiel auch die Luftfeuchtigkeit im Raum zu hoch ist und Schimmelgefahr droht. Eine autonome Regelung nach den Vorlieben der Bewohner ist ebenfalls möglich.

„Die Art der Heizung spielt übrigens keine Rolle, die Thermostate lassen sich mit allen gängigen Heizkörpern kombinieren", weiß Christian Halper vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). Wer zusätzlich Energie sparen möchte, sollte zudem klären, ob die Heizungsanlage auf dem neuesten Stand ist oder eine Modernisierung sinnvoll wäre. Mehr Informationen unter www.zukunftsheizen.de.

Oktober 2019

E-Fuels - die Lösung für klimaneutralen Verkehr von morgen

Mit E-Fuels ist eine erfolgreiche Energiewende möglich: Im Flug- und Schiffsverkehr sowie Schwerlasttransport gibt es zur Zeit nur wenige sinnvolle technische und wirtschaftliche Alternativen. Mit E-Fuels lassen sich die Ziele der Energiewende – Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit – erreichen. 

Der informative Film (YouTube-Link) berichtet u.a. über Herstellung, Einsatzmöglichkeiten, Anwendungsbereiche und Kosten der synthetischen Kraft- und Brennstoffe.

 

Hier geht es zum Video (YouTube-Link)

Quelle: UNITI e.V.

Oktober 2019

Klimaschutzprogramm der Regierung - und nun?

Aufgrund der Beschlüsse des Klimakabinetts jagt eine Schlagzeile die nächste. Wer mit Öl heizt, fühlt sich da schnell verunsichert. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

 

Was bedeutet das Klimaschutzprogramm für Ölheizungen?

Die am 20. September vom Klimakabinett beschlossenen Eckpunkte für ein Klimaschutzprogramm sind noch keine verbindlichen Regelungen. Viele der Maßnahmenvorschläge müssen noch in ein Gesetzgebungsverfahren. Hier ist die Zustimmung des Bundestags und zum Teil des Bundesrats notwendig. Es ist denkbar, dass im Laufe der Gesetzgebungsverfahren noch Änderungen an einzelnen Inhalten vorgenommen werden. Bis Ende 2025 können Sie als Hauseigentümer wie bisher bei der Heizungsmodernisierung ein Öl-Brennwertgerät einbauen. Ab 2026 sollen Ölheizungen nur noch im Rahmen von Hybridlösungen eingebaut werden dürfen, zum Beispiel als Kombination eines Brennwertgerätes mit einer Solaranlage.

Dürfen Ölheizungen weiterhin betrieben werden?
Ja, bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden - auch über das Jahr 2026 hinaus.

Was muss ich jetzt machen?
Es besteht kein Handlungsdruck. Haben Sie aktuell eine Heizungsmodernisierung mit Öl-Brennwerttechnik geplant, können Sie diese weiterhin umsetzen. Bis Ende des Jahres können Sie sich über die Aktion „Besser flüssig bleiben" noch kostenlos die maximale staatliche Förderung sichern. Wichtig: Die Fördergelder müssen beantragt werden, bevor die Heizungsmodernisierung startet.

Darf ich künftig noch eine neue Ölheizung einbauen?
Ja, das dürfen Sie. Bis Ende 2025 können Sie Ihren alten Ölkessel ganz einfach gegen ein neues Öl-Brennwertgerät austauschen. Eine solche Modernisierung lohnt sich weiterhin, da ein effizientes Öl-Brennwertgerät den Heizölbedarf deutlich reduzieren kann. Ab 2026 sollen Ölheizungen nur noch eingebaut werden dürfen, wenn sie erneuerbare Energien mit einbinden. Das können zum Beispiel Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen sein.

Bekomme ich noch Fördermittel für eine neue Öl-Brennwertheizung?
Der Einbau eines Öl-Brennwertgeräts soll noch bis zum Ende des Jahres 2019 staatlich gefördert werden. Über die KfW-Bank sind Investitionskostenzuschüsse von bis zu 15 Prozent möglich. Ab 2020 fällt diese staatliche Unterstützung für den Einbau reiner Brennwertheizungen voraussichtlich weg. Nichtstaatliche Förderaktionen, zum Beispiel von Heizgeräteherstellern, sind davon nicht betroffen.

Ich will jetzt meine Ölheizung modernisieren: Was ist mit der Einbindung Erneuerbarer?
Die Einbindung erneuerbarer Energien hilft grundsätzlich, die CO2-Emissionen Ihres Hauses weiter zu verringern und ist daher eine sinnvolle Maßnahme. Sie können diese Einbindung aber auch unabhängig von der Heizungsmodernisierung, in einem zweiten Schritt, vornehmen. Dazu berät Sie der SHK-Fachbetrieb Ihres Vertrauens. Ab 2026 wird die Einbindung erneuerbarer Energien voraussichtlich zur Pflicht, wenn Sie eine neue Ölheizung einbauen möchten.

 

Download Text als PDF

Quelle: IWO

August 2019

Ölreserven reichen länger als nötig

Versorgung gesichert / Alternative Brennstoffe in der Entwicklung

243 Milliarden Tonnen – so hoch sind derzeit die Erdölreserven weltweit. Die Versorgung mit Erdöl ist also sicher – zumindest werden die Vorkommen deutlich länger halten als wir sie voraussichtlich benötigen. Das belegen aktuelle Zahlen aus der „Energiestudie 2018" der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Die 243 Milliarden Tonnen sind die mit heutiger Technologie wirtschaftlich gewinnbaren Erdölmengen – im Boden lagert deutlich mehr Erdöl.

Allein diese Reserven reichen für mehr als 50 Jahre, wenn der jährliche weltweite Ölverbrauch von 4,38 Milliarden Tonnen als Grundlage genommen wird. Hinzu kommen weitere Ölressourcen im Umfang von rund 448 Milliarden Tonnen. Die Ölressourcen sind nachgewiesene oder geologisch mögliche Vorkommen, die zwar bekannt sind, aber entweder mit heutiger Technik noch nicht gefördert werden können, oder die Förderung beim gegenwärtigen Rohölpreis nicht wirtschaftlich ist. 

 

Ölreserven

© IWO

Die vorhandenen Ölvorräte in Deutschland entsprechen einer gespeicherten Energiemenge von 356,1 Terrawattstunden und damit der Energiemenge, die in der gesamten Bundesrepublik über ein halbes Jahr lang als Strom erzeugt wird. Vergleicht man die gespeicherte Energiemenge mit der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, so zeigt sich, dass die Windanlagen mehr als vier Jahre bräuchten, um die Energiemenge zu erzeugen, die von der deutschen Mineralölwirtschaft vorgehalten wird.

„Flüssige Brenn- und Kraftstoffe verfügen über eine mehr als 20-mal höhere Energiedichte als Lithium-Ionen-Batterien und lassen sich dementsprechend gut speichern und transportieren", erklärt Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). Es sei jedoch ein verantwortungsbewusster Umgang mit diesen Energieträgern nötig. „Gerade im Wärmemarkt hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. So ist der Heizölabsatz in Deutschland seit 1995 halbiert worden, während die Zahl der Ölheizungen nahezu unverändert rund 5,6 Millionen beträgt", so Willig. Einen wesentlichen Beitrag hat hierbei der Einsatz effizienterer Heiztechnik geleistet. So senken moderne Öl-Brennwertgeräte den Heizölbedarf gegenüber veralteten Heizkesseln um bis zu 30 Prozent. Für die Zukunft werden neue Brenn- und Kraftstoffe entwickelt, die zunehmend weniger fossiles Öl enthalten werden. „Bereits heute sind biomassebasierte Produkte auf dem Markt erhältlich, die Treibhausgasminderungen aufweisen. Für die Zukunft geht es um die Herstellung alternativer flüssiger Kohlenwasserstoffe aus unterschiedlichen regenerativen Quellen. Bei der Auswahl der Rohstoffe wird eine Nutzungskonkurrenz zu Agrarflächen oder Nahrungsmitteln bewusst vermieden", berichtet Willig. „Der Bedarf an erneuerbaren Brenn- und Kraftstoffen wird weltweit voraussichtlich derart groß sein, dass auch synthetische Brenn- und Kraftstoffe, wie zum Beispiel E-Fuels, benötigt werden. Dabei handelt es sich um Energieträger, die mithilfe von Öko-Strom erzeugt werden."

Mehr Informationen unter www.zukunftsheizen.de.

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